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Wissenswertes

Hund freundlich ansprechen

Liebe Hundehalter,

manchmal sieht man Hundehalter, die in stressigen Situationen ihren Hund sehr laut und nahezu unfreundlich ansprechen.

Besser ist es, selbst ruhig und souverän zu bleiben. Es macht mehr Sinn, in einer herausfordernden Situation den Hund nicht anzuschreien, sondern bestimmt und dennoch ruhig und freundlich zu bleiben.

Je lauter und gestresster wir sind, desto mehr wird sich auch der Hund in die Situation hineinsteigern.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

 

Training für Silvester

Liebe Hundehalter,

der nächste Jahreswechsel rückt in greifbare Nähe.

Beginnen Sie jetzt bitte unbedingt mit der Desensibilisierung, wenn Ihr Hund unter Angst vor Feuerwerkskörpern leidet.

Sollte dies nicht der Fall sein, ist es trotzdem ratsam, den Hund jetzt schon wieder mit diesen Geräuschen vertraut zu machen. Eine Angst vor Feuerwerkskörpern kann auch plötzlich auftreten, obwohl Ihr Hund die Situation in den letzten Jahren toleriert hat.

Gern berate ich Sie hierzu ausführlich und unterstütze Sie bei den für Ihren Hund geeigneten Maßnahmen.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

 

Hunde auf Festen

Liebe Hundehalter,

die Zeit der schönen Herbstfeste und Herbstmärkte ist in vollem Gange.

Leider sieht man des öfteren, dass auch Hunde auf diese Veranstaltungen mitgenommen werden.

Bei lauter Musik sollten Sie mit Ihrem Hund lieber Abstand von den Festen nehmen. Oft sieht man dann eine geduckte Haltung und einen eingeklappten Schwanz beim Hund. Schlimmstenfalls zittert der Hund zudem.

Dem Hund das Alleinsein für eine kurze Zeitdauer anzugewöhnen und ihn in Ruhe und Sicherheit zu wissen, ist hier die bessere Idee.

Zumal viele Hunde mit den großen Menschenmengen nicht zurechtkommen, Stress haben und Angst empfinden können.

Gern berate ich Sie hierzu ausgiebig.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Hund Anschaffung

Liebe (zukünfige) Hundehalter,

bedenken Sie bitte VOR der Anschaffung eines Hundes, egal ob es sich um einen Welpen handelt oder einen Hund aus dem Tierschutz, dass die erste gemeinsame Zeit durchaus sehr anstrengend sein kann.

Manchmal verschätzen wir uns bei dem schönen Gedanken, einen vierbeinigen Liebling bei uns einziehen zu lassen und sind dann ratlos und ein wenig überfordert.

Schlaflose Nächte, forderndes Welpenverhalten, eine noch nicht erlernte Stubenreinheit, Ängste oder andere Verhaltensauffälligkeiten des Hundes machen das Zusammenleben unter Umständen anfangs schwierig.

Gern berate ich Sie hierzu ausführlich.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

 

Hund Alleinsein

Liebe Hundehalter,

immer wieder hört man von Empfehlungen, Hunde, die nicht Alleinsein können, während der Abwesenheit des Halters in der Box einzusperren.

Dies ist leider keine gute Idee.

Der Hund kann gegebenenfalls seinem Fluchtinstikt nicht nachkommen, wenn er zum Beispiel ein beängstigendes Geräusch hört. Es entstehen unsagbare Ängste und der Vertrauensverlust in ein sicheres zu Hause ist zerstört. Der Hund hat somit umso mehr Probleme, zu Hause allein zu sein. Zerstörungen an Möbeln usw. sind im Nachgang keine Seltenheit.

Gern helfe ich Ihnen, Ihrem Hund das Alleinsein für eine angemessene Zeit anzugewöhnen.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Falsche Interpretation?

Liebe Hundehalter,

oft hört man von Hundehaltern: „der Hund weiß genau ,was er falsch gemacht hat.“

Das ist leider nicht so ganz richtig.

Ein Hund weiß nicht genau, was er in unseren Augen falsch gemacht hat, aber er reagiert auf unsere Energie. Oft schimpft man mit dem Hund und wird dementsprechend laut und unruhig. Dieses Verhalten von uns kann der Hund schon deuten und er weiß, dass der Halter nicht erfreut ist. Deswegen ziehen sich manche Hunde dann zurück. (in den Augen der Halter: reumütig.)

Ich helfe Ihnen gern, Ihren Hund, manche Situationen und Verhaltensweisen besser zu verstehen.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Wasserrute Hund

Liebe Hundehalter,

die heiße Jahreszeit beginnt und viele Hunde lieben es, zu schwimmen.

Es gibt eine Verletzung, die man „Wasserrute“ bezeichnet. Gern schildere ich Ihnen, wie Sie diese äußerst schmerzhafte Verletzung bei Ihrem Liebling erkennen können und wie man sich im Falle, das dies eintritt verhält.

Eine Wasserrute beim Hund ist eine äußerst schmerzhafte Verletzung am Ansatz der Rute und den umgebenden Nerven. Sie tritt oft nach ausgiebigem Schwimmen in kaltem Wasser auf. Der Hund hat Schwierigkeiten, die Rute zu bewegen und empfindet Schmerzen beim Hinlegen, Sitzen oder Springen.

Obwohl die genauen Ursachen einer Wasserrute unklar sind, vermuten Studien, dass hohe Belastungen oder das Schwimmen in kaltem Wasser Auslöser sein könnten. Die Kombination aus übermäßiger Belastung der Rücken- und Rutenmuskulatur und Kälte kann zu einer erheblichen Muskelentzündung führen. Dabei kann es zu Verletzungen der Muskelfasern kommen, die schmerzhafte Mikro-Traumata verursachen. Diese Verletzung betrifft häufiger jüngere Rüden, die ihre Rute hoch tragen oder stark bewegen. Eine Wasserrute ist vergleichbar mit einem „Hexenschuss“ beim Menschen.

Wie erkennt man eine „Wasserrute“?

Ihr Hund erfreut sich Ihrer Anwesenheit nur verhalten und kann die Rute nicht anheben? Seine Rute ist dahingehend auffällig, dass sie vom Rutenansatz senkrecht absteht und der Rest der Rute nur schlaff herunterhängt? Obacht! Womöglich deuten diese Symptome auf eine sogenannte Wasserrute hin. Bei der Wasserrute handelt es sich um ein Phänomen, welches vornehmlich nach einem anspruchsvollen und längeren Bad im kalten Wasser auftritt. Insbesondere nach starker Beanspruchung von Ruten- und Rückenmuskulatur Ihres Hundes im kalten Wasser oder auch bei nasskaltem Wetter zeigt sich die Symptomatik der Wasserrute.

Das Phänomen der Wasserrute lässt sich besonders häufig bei jungen Hunden und wasserliebenden Jagdhunden beobachten. Obwohl die genaue Ursache der Wasserrute noch nicht eingehend geklärt ist, vermutet man, dass die starke Beanspruchung der Rücken- und Rutenmuskulatur in Verbindung mit Kälte zu einer starken Muskelentzündung führt. Dabei kann es zur Zerstörung von Muskelzellen und -fasern kommen. Sogenannte Micro-Traumata der Muskelfasern gestalteten sich mitunter sehr schmerzhaft für Ihren Hund.

Wasserrute beim Hund behandeln

Hegen Sie den Verdacht, dass Ihr Hund eine Wasserrute vom Badespaß davongetragen hat, sollten Sie schnellstmöglich beim Tierarzt vorstellig werden. Entzündungshemmende Schmerzmittel können den Schmerz lindern. Traumata dieser Art sollten Sie in jedem Fall tierärztlich abklären lassen, auch um einen Bruch der Rutenwirbel auszuschließen.

Hat der Tierarzt bei Ihrem Hund eine Wasserrute diagnostiziert, dann sollten Sie ihn unbedingt warm und trocken halten. Ergänzend zu verschriebenen Schmerzmitteln und Entzündungshemmern sollten Sie dafür sorgen, dass sich Ihr Hund – vor allem aber seine Rute – schont. Wärme im Rücken und im Bereich der Rute nehmen Hunde mit Wasserrute gerne an. Ein warmes Körnerkissen auf dem Rücken oder eine Wärmflasche im hinteren Teil des Hundekörbchens können den Heilungsprozess fördern. Achten Sie jedoch darauf, dass die unterstützende Wärme nur warm und nicht zu heiß ist.

Wasserrute beim Hund vorbeugen

Da es bei der Wasserrute um eine sehr schmerzhafte Erkrankung Ihres Hundes handelt, sollten Sie alles daran setzen, dass es nicht dazu kommt. Übertriebenes Hundetraining im kalten Wasser oder in einer nasskalten Umgebung sollte vermieden werden, was bei wasserverrückten Hunderassen wie Labrador Retriever manchmal gar nicht so einfach ist.

Hier liegt es an Ihnen, das Spiel rechtzeitig zu unterbrechen. Schließlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist. Um einer Wasserrute vorzubeugen, sollten Sie Ihren Hund nach dem Baden auch gut abtrocknen. Spezielle Trocken- und Wärmemäntel eignen sich hier ideal, gerade dann, wenn das Wetter nicht so schön ist.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Hund nie am Fell ziehen

Liebe Hundehalter,

leider sieht man immer wieder, dass Hundehalter Ihren Hund, um ihn festzuhalten, am Fell halten oder zu sich ziehen.

Dies ist äußerst schmerzhaft für den Hund, auch wenn er in dem Moment keine Reaktion zeigt. Er gewöhnt sich auch NICHT daran. Zudem sollte auch ein kleiner Hund niemals am Fell hochgehoben werden.

Das Einzige, was passiert ist, dass man das Vertrauen zerstört und dem Hund permanent Schmerzen zufügt.

Stellen Sie sich vor, jemand würde Sie ständig an der Haut ziehen. Genauso unangenehm ist es auch für den Hund.

Legen Sie dem Hund lieber ein gut sitzendes Geschirr an und befestigen Sie eine Leine daran. So ist Ihr Hund jederzeit gesichert und Sie können ihn am Geschirr oder der Leine festhalten.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Videos Hundetraining

Liebe Hundehalter,

es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich heutzutage über ein optimales Hundetraining z.B. auf Youtube zu informieren.

Leider gibt es immer noch viele Trainer, die mit strafenden Methoden arbeiten und diese als einzige Idee sehen.

Man zerstört damit definitiv das Vertrauen des Hundes. Das, was man nach einer solch angewandten Methode beim Hund sieht, ist nicht Gehorsam, sondern pure Angst.

Fragen Sie sich bitte einmal, ob Sie sich mit einer umgekehrten Rolle wohlfühlen würden. Wären Sie glücklich als Hund, wenn Sie einen Halter wie sich selbst hätten?

Bei Fragen zu Kanälen, die zu empfehlen sind, melden Sie sich bitte gern.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Urlaub-Tierarzt

Liebe Hundehalter,

wie schön ist es, den geliebten Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Im Winter genauso wie im Sommer.

Natürlich hoffen wir, dass alle Zwei- und Vierbeiner in dieser schönen Zeit gesund bleiben. Für den Fall, dass dem einmal nicht so ist, empfiehlt es sich, schon zu Hause die Adressdaten eines Tierarztes im Urlaubsort zu recherchieren. Zu Hause hat man die Möglichkeit, in aller Ruhe nach einem geeigneten Tierarzt zu schauen und sich eventuell auch die Rezessionen durchzulesen. So hat man im Ernstfall alles parat und kommt nicht noch zusätzlich in eine verzweifelte Stressssituation.

Alles Liebe und einen tollen Urlaub wünscht Ihnen

Ihre Nadine Stelter