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Nadine Stelter

Wasserrute Hund

Liebe Hundehalter,

die heiße Jahreszeit beginnt und viele Hunde lieben es, zu schwimmen.

Es gibt eine Verletzung, die man „Wasserrute“ bezeichnet. Gern schildere ich Ihnen, wie Sie diese äußerst schmerzhafte Verletzung bei Ihrem Liebling erkennen können und wie man sich im Falle, das dies eintritt verhält.

Eine Wasserrute beim Hund ist eine äußerst schmerzhafte Verletzung am Ansatz der Rute und den umgebenden Nerven. Sie tritt oft nach ausgiebigem Schwimmen in kaltem Wasser auf. Der Hund hat Schwierigkeiten, die Rute zu bewegen und empfindet Schmerzen beim Hinlegen, Sitzen oder Springen.

Obwohl die genauen Ursachen einer Wasserrute unklar sind, vermuten Studien, dass hohe Belastungen oder das Schwimmen in kaltem Wasser Auslöser sein könnten. Die Kombination aus übermäßiger Belastung der Rücken- und Rutenmuskulatur und Kälte kann zu einer erheblichen Muskelentzündung führen. Dabei kann es zu Verletzungen der Muskelfasern kommen, die schmerzhafte Mikro-Traumata verursachen. Diese Verletzung betrifft häufiger jüngere Rüden, die ihre Rute hoch tragen oder stark bewegen. Eine Wasserrute ist vergleichbar mit einem „Hexenschuss“ beim Menschen.

Wie erkennt man eine „Wasserrute“?

Ihr Hund erfreut sich Ihrer Anwesenheit nur verhalten und kann die Rute nicht anheben? Seine Rute ist dahingehend auffällig, dass sie vom Rutenansatz senkrecht absteht und der Rest der Rute nur schlaff herunterhängt? Obacht! Womöglich deuten diese Symptome auf eine sogenannte Wasserrute hin. Bei der Wasserrute handelt es sich um ein Phänomen, welches vornehmlich nach einem anspruchsvollen und längeren Bad im kalten Wasser auftritt. Insbesondere nach starker Beanspruchung von Ruten- und Rückenmuskulatur Ihres Hundes im kalten Wasser oder auch bei nasskaltem Wetter zeigt sich die Symptomatik der Wasserrute.

Das Phänomen der Wasserrute lässt sich besonders häufig bei jungen Hunden und wasserliebenden Jagdhunden beobachten. Obwohl die genaue Ursache der Wasserrute noch nicht eingehend geklärt ist, vermutet man, dass die starke Beanspruchung der Rücken- und Rutenmuskulatur in Verbindung mit Kälte zu einer starken Muskelentzündung führt. Dabei kann es zur Zerstörung von Muskelzellen und -fasern kommen. Sogenannte Micro-Traumata der Muskelfasern gestalteten sich mitunter sehr schmerzhaft für Ihren Hund.

Wasserrute beim Hund behandeln

Hegen Sie den Verdacht, dass Ihr Hund eine Wasserrute vom Badespaß davongetragen hat, sollten Sie schnellstmöglich beim Tierarzt vorstellig werden. Entzündungshemmende Schmerzmittel können den Schmerz lindern. Traumata dieser Art sollten Sie in jedem Fall tierärztlich abklären lassen, auch um einen Bruch der Rutenwirbel auszuschließen.

Hat der Tierarzt bei Ihrem Hund eine Wasserrute diagnostiziert, dann sollten Sie ihn unbedingt warm und trocken halten. Ergänzend zu verschriebenen Schmerzmitteln und Entzündungshemmern sollten Sie dafür sorgen, dass sich Ihr Hund – vor allem aber seine Rute – schont. Wärme im Rücken und im Bereich der Rute nehmen Hunde mit Wasserrute gerne an. Ein warmes Körnerkissen auf dem Rücken oder eine Wärmflasche im hinteren Teil des Hundekörbchens können den Heilungsprozess fördern. Achten Sie jedoch darauf, dass die unterstützende Wärme nur warm und nicht zu heiß ist.

Wasserrute beim Hund vorbeugen

Da es bei der Wasserrute um eine sehr schmerzhafte Erkrankung Ihres Hundes handelt, sollten Sie alles daran setzen, dass es nicht dazu kommt. Übertriebenes Hundetraining im kalten Wasser oder in einer nasskalten Umgebung sollte vermieden werden, was bei wasserverrückten Hunderassen wie Labrador Retriever manchmal gar nicht so einfach ist.

Hier liegt es an Ihnen, das Spiel rechtzeitig zu unterbrechen. Schließlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist. Um einer Wasserrute vorzubeugen, sollten Sie Ihren Hund nach dem Baden auch gut abtrocknen. Spezielle Trocken- und Wärmemäntel eignen sich hier ideal, gerade dann, wenn das Wetter nicht so schön ist.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Hund nie am Fell ziehen

Liebe Hundehalter,

leider sieht man immer wieder, dass Hundehalter Ihren Hund, um ihn festzuhalten, am Fell halten oder zu sich ziehen.

Dies ist äußerst schmerzhaft für den Hund, auch wenn er in dem Moment keine Reaktion zeigt. Er gewöhnt sich auch NICHT daran. Zudem sollte auch ein kleiner Hund niemals am Fell hochgehoben werden.

Das Einzige, was passiert ist, dass man das Vertrauen zerstört und dem Hund permanent Schmerzen zufügt.

Stellen Sie sich vor, jemand würde Sie ständig an der Haut ziehen. Genauso unangenehm ist es auch für den Hund.

Legen Sie dem Hund lieber ein gut sitzendes Geschirr an und befestigen Sie eine Leine daran. So ist Ihr Hund jederzeit gesichert und Sie können ihn am Geschirr oder der Leine festhalten.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Videos Hundetraining

Liebe Hundehalter,

es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich heutzutage über ein optimales Hundetraining z.B. auf Youtube zu informieren.

Leider gibt es immer noch viele Trainer, die mit strafenden Methoden arbeiten und diese als einzige Idee sehen.

Man zerstört damit definitiv das Vertrauen des Hundes. Das, was man nach einer solch angewandten Methode beim Hund sieht, ist nicht Gehorsam, sondern pure Angst.

Fragen Sie sich bitte einmal, ob Sie sich mit einer umgekehrten Rolle wohlfühlen würden. Wären Sie glücklich als Hund, wenn Sie einen Halter wie sich selbst hätten?

Bei Fragen zu Kanälen, die zu empfehlen sind, melden Sie sich bitte gern.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Bernsteinkette Zecken

Liebe Hundehalter,

der Frühling steht vor der Tür und somit hat die Zecken-Zeit wieder begonnen.

Einen sehr wirksamen Schutz ohne Chemie bieten hier Bernsteinketten.

Durch elektrostatische Aufladung und den Geruch von Baumharz werden die Zecken abgewehrt.

Es empfielt sich, vor dem Anlegen der Kette am Hund, diese täglich über „Reibebewegungen“ aufzuladen. Fahren Sie hierzu einfach ein bis zweimal mit den Fingern über die Kette.

Zum Schlafen nachts sollte man die Kette ablegen, um ein eventuelles Drücken am Hals in der Schlafposition zu vermeiden.

Bei Fragen melden Sie sich bitte jederzeit.

Ihre Nadine Stelter

 

 

Urlaub-Tierarzt

Liebe Hundehalter,

wie schön ist es, den geliebten Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Im Winter genauso wie im Sommer.

Natürlich hoffen wir, dass alle Zwei- und Vierbeiner in dieser schönen Zeit gesund bleiben. Für den Fall, dass dem einmal nicht so ist, empfiehlt es sich, schon zu Hause die Adressdaten eines Tierarztes im Urlaubsort zu recherchieren. Zu Hause hat man die Möglichkeit, in aller Ruhe nach einem geeigneten Tierarzt zu schauen und sich eventuell auch die Rezessionen durchzulesen. So hat man im Ernstfall alles parat und kommt nicht noch zusätzlich in eine verzweifelte Stressssituation.

Alles Liebe und einen tollen Urlaub wünscht Ihnen

Ihre Nadine Stelter

Achtung Streusalz

Liebe Hundehalter,

viele Hundehalter haben leider nicht die Möglichkeit, auf Wege auszuweichen, die bei diesem Wetter frei von Streusalz sind. Meistens muss man ein paar Strassen überqueren.

Leider ist das Streusalz für Hunde ein großes Problem, denn es führt oft zu Reizungen.

Symptome einer Streusalz-Reizung können sein:

– lecken oder knabbern an den Pfoten

– Rötungen oder Schwellungen zwischen den Zehen

– humpeln oder hochziehen des Beines

– Erbrechen oder Durchfall, wenn der Hund das Salz ableckt

Es reicht deshalb leider nicht, dem Hund zu Hause die Pfoten „nur“ mit einem Handtuch abzutrocknen.

Besser ist es, die Pfoten mit klarem Wasser abzuspülen.

Als Tipp: man stellt vor dem Spaziergang eine Schüssel mit klarem Wasser in den Flur und wenn man die Wohnung betritt, spült man die Pfoten darin ab. Das Wasser sollte dann sofort ausgetauscht werden.

Viel Vergnügen im Schnee wünscht Ihnen

Ihre Nadine Stelter

 

Stress schlägt auf Magen und Darm

Liebe Hundehalter,

es kommt oft vor, dass Magen und Darmbeschwerden beim Hund ohne weiteren Befund auf die Psyche zurückzuführen sind.

Angst, Unsicherheit, Stress, Überforderung oder Unterforderung können unter anderem Gründe dafür sein.

Gern helfe ich Ihnen, die Ursachen und die Lösungen zu finden.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

 

 

Anschaffung Hund

Liebe Hundehalter,

bedenken Sie vor der Anschaffung eines Hundes bitte, dass sich Ihre private oder berufliche Lebenssituation jederzeit ändern kann.

Was passiert, wenn Sie sich von Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner trennen? Was passiert, wenn Sie beruflich in eine andere Stadt gehen müssen oder plötzlich andere Arbeitszeiten haben? Wer kümmert sich um den Hund, falls Sie einmal ins Krankenhaus gehen müssen? Können Sie gewährleisten, dass Ihr Hund auch dann optimal versorgt und betreut wird?

Diskutieren Sie bitte vor der Anschaffung in der Familie genau diese Themen. Das erspart dem Hund im Falle einer gravierenden Änderung eine Menge Stress. Leider sind am Ende die Hunde oft die Leidtragenden.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

Hundefutter wechseln!

Liebe Hundehalter,

bitte wechseln Sie beim Füttern von Barfernährung, -Dosen- oder Trockenfutter öfter die Sorte Fleisch. z.B. Lamm, Kaninchen, Rind, Huhn usw. Nur so kann gewährleistet werden, dass Ihr Hund mit Allem was er braucht, versorgt wird. Nur bei einer Sorte Fleisch zu bleiben, kann zu Mangelerscheinungen führen, die schwere gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter

 

 

 

Kommando beenden

Liebe Hundehalter,

wenn Sie mit Ihrem Hund ein Kommando konditionieren, achten Sie bitte darauf, dass es auch ein Ende des auszuführenden Kommandos geben muß. Lösen Sie ein Kommando bitte immer auf. Entweder mit einem Handzeichen oder einem Wort z.B. „fertig“, „ok“ oder Ähnlichem. Je klarer Sie kommunizieren, desto schneller wird Ihr Hund verstehen, was er tun soll.

Herzlichst

Ihre Nadine Stelter